Panikattacken: 3 Tipps für Angehörige

Man sitzt am Tisch, vor dem Fernsehen oder im Kino und plötzlich kommt es bei seinem Partner oder einem Freund zu einer Panikattacke. Für die Angehörigen stellt sich hier natürlich immer die Frage, wie soll man sich verhalten und was kann man tun? Nachfolgend findet man dazu ein paar Tipps, auch mit Hinweise zu einer Panikattacken Hilfe Seite.

 

Diese Tipps sollten Angehörige beachten

Eine Panikattacke tritt meist ohne Ankündigung plötzlich auf. Ist das der Fall, so sollte man als Angehörige darauf je nach Schweregrad der Attacke darauf achten, dass sich dieser nicht verletzen oder es zu einer Gefahr kommen kann. Hier sei Beispielhaft auf eine Attacke im Straßenverkehr oder beim Arbeiten hinzuweisen.

Wobei man hier auch als Angehöriger vorsichtig sein muss, man darf einen Betroffenen nicht wie ein kleines Kind behandeln und in Watte packen. Vielmehr muss man einen Betroffenen auch weiterhin bestärken in seinem Leben und Mut zuzusprechen.

 

Ernst nehmen eine Panikattacke

Grundsätzlich sollte man bei einer Panikattacke mit Verständnis darauf reagieren. Keinesfalls sollte man den Betroffenen auslachen oder einen Vorwurf machen. Gerade bei häufigen Panikattacken müssen Angehörige aufpassen, damit es nicht deutlich oder auch unterschwellig zu einem Vorwurf kommt. Das würde nämlich bei einem Betroffenen nur eines bewirken, nämlich Angst.

Dadurch kann sich auf Dauer eine Panikattacke und deren Häufigkeit auch noch steigen. Auch sollte man natürlich nicht versuchen den Betroffenen bei einer Panikattacke diese zur Unterbindung aufzufordern oder ihn in den Arm zu nehmen. Auch das kann zu einer weiteren Belastung vom Betroffenen führen. Hier ist es Ratsam bereits im Vorfeld zu klären, wie sich Angehörige bei einer Panikattacke verhalten sollen. Dazu kann zum Beispiel gehören, dass man gemeinsame Bewältigungsstrategien festlegt.

Eine der Strategien wäre ein gemeinsames und langsames Atmen. Welche die passende Strategie ist und Linderung verschafft, muss die Betroffenen und Angehörige selbst herausfinden.

 

Hilfe vermitteln und ermutigen

Je nach Häufigkeit und Stärke von Panikattacken und befindet sich der Betroffene noch nicht in einer Behandlung, so sollte man diesen darin bestärken. Will der Betroffene nicht zu einem Arzt, so kann man hier auch auf Selbsthilfegruppen oder auf Panikattacken Hilfe Seite verweisen. Beides sind niederschwellige Angebote, bei denen man auch nicht seine Daten bekannt geben muss.

Gerade das Internet kann hier für Betroffene eine große Hilfe sein, da sie daran erkennen können, sie sind mit ihren Panikattacken und mit ihren Ängsten nicht allein. Auch weil man diese Angebote unabhängig von finanziellen Möglichkeiten und Mobilität in Anspruch nehmen kann.

Aber auch für Angehörige können Selbsthilfegruppen und Hilfeseiten im Internet kann dies wichtig sein, denn auch für sie kann eine Panikattacke eine Belastung sein. Hier gibt es dann Möglichkeiten sich mit anderen Angehörigen auszutauschen.

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